Donnerstag, 1. Dezember 2011

31. Geburtstag und mein Müsli-Adventskalender

Mymuesli.de ist eins meiner Lieblings-Internet-Angebote. Hier kann man aus 566.072.745.535.503.000 möglichen Kombinationen sein ganz persönliches Bio-Müsli zusammenstellen. Entstanden ist die Seite, unter anderem als Antwort auf die Radiowerbung eines grossen deutschen Müsliherstellers, die ich selbst auch als Körperverletzung an Ohr und Hirn einschätze. Obschon gut in Qualität, stehen die Produkte der Odenwälder Firma aufgrund der Werbung seit Jahren auf meiner persönlichen Boykottliste.

Mymuesli.de hingegen hat in diesem Jahr wieder den Müsli-Adventskalender aufgelegt. Mit dem 1. Dezember als Geburtsdatum, bin ich prädestiniert für dieses Geburtstagsgeschenk - Danke, Andi! Der RIESIGE Würfel (ca. 40 x 40 x 40 cm) nimmt einen grossen Teil meines kleinen Dachzimmers in Lissabon ein. Im Gegenzug überrascht er mich aber jeden Tag mit einem anderen Müsli zum Frühstück. Das ist ein fairer Deal und deshalb darf der Cerialien-Kubus in der Adventszeit mein Untermieter sein. Ein guter Anlass, um mal wieder öfter zu bloggen und über mein täglich Müsli und eine spannende Adventszeit zu berichten, die vor mir liegt. Am 1. Dezember hab ich das erste Türchen bereits um 4:30 Uhr morgens geöffnet. Am portugiesischen Feiertag der Unabhängigkeit von Spanien hatte ich einen ganz frühen Flug zu meinen Eltern.Das Kirschmüsli ist fruchtig, mit riesigen Kirschstücken: Sauer durch Kirschen, süss durch Bananen - ein KiBa-Kickstarter in einen erlebnisreichen Geburtstag. Den hatte ich auch mit meinen Eltern in Köln. Zunächst haben wir 3 der 8 klassischen Kölner Weihnachtsmärkte erkundet. Köln bietet vom Sternenhimmel-Weihnachtsmarkt am Dom bis zum schwimmenden Weihnachtsmarkt auf dem Rhein, alles was das Printenherz in der Adventszeit begehrt. So kann man beispielsweise die "Heimat der Heinzel" entdecken: Die Heinzelmännchen waren kleine Kölner Helferlein, die des nächtens allerlei handwerkliche Arbeiten verrichteten, während die Bürger schliefen. Man sollte sie nicht dabei sehen. Eine allzu neugierige Schneidersfrau wollte sie jedoch beobachten und streute Erbsen auf ihre Treppe, auf diesen rutschten die Heinzelmännchen unter allerlei Getöse aus und waren seit jeher nie mehr gesehen. Ja, so schadet allzu viel Neugier doch...Meine Eltern vorm Heinzelmännchen-Weihnachtsmarkt.
Die Heinzelmännchen.
Anschliessend haben wir uns bei Kölsch und Haxe im Brauhaus Malzmühle niedergelassen. Hier sind wir zufällig meinem Onkel (Geburtstagskind vom 30.11) und meiner Tante über den Weg gelaufen. Wir haben die Gelegenheit genutzt und gemeinsam gefeiert!Meinen Eltern, Rosy und Bernd und allen die an diesem Tag per Telefon, Facebook, Email, Sms oder sonst wie an mich gedacht haben - vielen Dank! So kann man gepflegt altern :-)

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