Zunächst nochmal zurück in den Urlaub: Nach Abschluss unseres Kitesurfkurs und nach dem Besuch der Berlengas ging es zurück nach Lissabon. Ganz schön groß, laut und geschäftig war die Stadt nach zwei Wochen purer Erholung am Meer.
Die beste Richtung, um sich der portugieischen Hauptstadt wieder ganz behutsam zu nähern, ist von oben: vom Miradouro de São Pedro de Alcântara.
Neben der Stadt, sieht man von diesem Aussichtspunkt sehr gut das Castello und den Tejo. Hier nochmal ein professionelles Foto, mit der unteren Etage des Aussichtspunkts.
Bildquelle: www.strawberryworld-lisbon.comDie nächste Station der ruhigen Rute durch Lissabon war der Jardim da Estrela. Einer der schönsten Gärten Lissabons. Er liegt zu Füssen der Basilica Estrela, wo er ganz unaufdringlich zum spazieren, laufen, Eisessen oder einfach ganz entspannt Enten füttern einlädt. Erholung pur!
Dann war Zeit für Freunde: Es ging mit Cornelius, der aus Stuttgart eingeflogen kam, nach Porto, zur Hochzeit von Cristiana und Christian. Eine richtige portugiesische Hochzeit. Gefeiert wurde auf einer Quinta, mit sehr viel - sehr gutem Essen, Fado und, und, und... Aber erstmal stand auf dem Programm, die zweitgrößte Stadt Portugals ein bisschen kennenzulernen, was sich wirklich lohnt, dass kann ich nach dem ganz kurzen Aufenthalt in der "Barrockstadt" sicher sagen. Dazu stand eine Fahrt auf dem Rio Douro (goldener Fluss) oben auf dem Plan.Porto liegt wie Lissabon an einer Flussmündung zum atlantischen Ozean. Im Gegensatz zu Lissabon mit seinem großen Tejo-Binnengewässer, ist der Douro in Porto sehr schmal und das Ufer sehr steil. Sind es in Lissabon 2 Brücken, wird die Douro-Mündung von insgesamt 6 Brücken überspannt.
Die älteste Brücke ist die Eisenbrücke Ponte Donna Maria Pia, die von Gustave Eiffel (ja genau, der kann nicht nur Türme) 1877 nach nur einem Jahr Bauzeit fertiggestellt wurde. Bitte auf dem Foto nach vorn (nicht nach oben) schauen.
Denn schaut man sich das obere Bild nochmal aus anderer Perspektive an, erblickt man 70 m über dem Boot die Ponte da Arrábida. Fertiggestellt 1963, schrieb Porto durch die Stahlbeton-Brücke mit 270 m Spannweite zur damaligen Zeit Weltrekorde.Optisch wunderschön finde ich die zweitälteste Brücke Portos: die Ponte Dom Luís, die von einem Schüler Gustave Eiffels geplant wurde. Aufgrund der besonderen Uferlage Portos hat man sie mit zwei Etagen errichtet: Oben fährt die Metro und unten lädt die Brücke zum gemütlichen Spazieren vom Hafenviertel zum Portweinkeller-Viertel ein.
Aber genug von den Brücken... Hier ein Blick auf die Altstadt von Porto, die Ribeira - UNESCO Weltkulturerbe.
Das Rathaus von Porto mit seinem imposanten Vorplatz, erinnert mich so sehr an Wien...
Zuletzt: Die Eingangshalle vom Bahnhof São Bento.
Am nächsten Tag wurde geheiratet. Kein Neid bitte! aber hier fand die Feier statt:
Das Brautpaar...
Das Brautauto...
Ein (P)paar Gäste...
Schön...
Brauttanz...
Oh... ja...
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